Am Montag musste ich wieder nur wenig arbeiten. Diese Ferien haben mir wirklich gut gefallen 😀 Zur Lunch zeit kam V.’s Schwester mit dem Cousin der Kids vorbei, sodass wir mal alle zusammen gegessen haben. Das gibt’s sonst zum Mittag nie! Danach hatte ich dann frei & bin mit Claudia für Silvester einkaufen gefahren. Bisschen Deko, bisschen was zu essen… Ihr wisst bescheid! Das hat aber auch gut 3 Stunden gedauert. Natürlich war wieder halb Amerika im Supermarkt unterwegs. Am Abend hab ich dann nochmal ein bisschen gearbeitet, aber nicht wirklich lange.

Dienstag war dann der letzte Tag des Jahres – unglaublich, oder? 2013 hat gerade mal angefangen, da ist es schon wieder vorbei. Und natürlich konnte dieses Jahr nicht enden, ohne dass ich nochmal ein bisschen arbeite. Somit war ich von 8-15 Uhr im Dienst – und frühes Aufstehen an Silvester find ich sehr, sehr doof!
Zum Glück kam gegen 11.30 Uhr meine liebe Tascha nach Scarsdale gedüst, das war meine Rettung! Somit hatte ich die Kinder gegen 11 ins Auto verfrachtet, immerhin wollten sie unbedingt mit, die liebe Unbekannte abholen. Wobei A. sie ja schon kannte, R. war im Camp, als Tascha das letzte Mal hier war.. Damit verging dann der Rest der Arbeitszeit auch ganz, ganz schnell und wir beiden konnten uns auf den Weg zu Claudia machen. Natürlich nicht ohne vorher nochmal am Supermarkt Stop zu machen, um noch mehr Essen zu kaufen!
Unser Abendessen am Silvesterabend war sehr kreatives Raclette. Es war soviel Raclette wie Raclette eben sein kann ohne Raclettegrill. Ihr versteht sicher, was ich sagen will. Nur soviel: Es waren Auflaufformen involviert. Im Endeffekt kommt ja eh alles in einen Magen, nicht wahr?
Zum Nachtisch gab’s gegen 11 leckeres Obst mit Schokolade, die aber irgendwie nicht schmelzen wollte. Somit gab es eher Obst mit einem Schokobrocken. War trotzdem lecker. Nebenbei lief der Fernseher im Wohnzimmer, wo wir immer mal wieder ein Auge auf das Treiben am Times Square hatten. Hinstellen würde ich mich dort ja nie im Leben.
Ansonsten hatte dieser Abend noch folgendes zu bieten: Tröten ohne Ton, Karaoke, Donauwalzer (oder so), Chips und natürlich den Balldrop, der das neue Jahr einläutete.
Somit euch allen noch ein frohes, gesundes, neues Jahr. 2014 wird sicher gut. Sagt man ja vorher immer.

Mittwoch quälte ich mich um 10 Uhr aus dem Bett, damit wir noch schnell bei Claudia frühstücken konnten, bevor ich wieder zurück musste, da leider auch für den Tag nach Silvester wieder etwas auf meinem Arbeitsplan stand. Die Eltern wollten Möbel kaufen (ja, die sind verrückt – wer macht sowas nach Silvester?) und hatten mich darum gebeten, währenddessen auf die Kinder aufzupassen. Der erste Schock folgte, als der kleine mir, kaum dass ich das Haus betreten hatte, sagte, dass ich mit ihnen in den Mall fahren solle. Da ich total übermüdet und schlecht gelaunt war, bereitete mir dieser Gedanke nun nicht gerade viel Freude. Zum Glück schaffte ich es aber mit meiner Überzeugungskraft, dass sie sich plötzlich doch lieber einen Film im Haus ansehen wollten 😀 Gut gemacht, muss ich mir selbst mal zugestehen. Also gab es statt Gewusel in der Mall lieber Desicable Me 2 und die süßen Minions 😀
Den Rest des Abends verbrachte ich einfach im Bett. Zu müde zum Bewegen!

Donnerstag war dann wieder einer dieser schlimmen Tage, an denen ich doch wirklich 10 Stunden ranmusste. Zeeeeehn Stunden! Um 8 fing ich an und dachte mit um 9 Uhr schon, dass sich die vergangene Stunde wie etwa das zehnfache an Zeit angefühlt hatte. Kein gutes Zeichen, muss ich zugeben. Zum Glück hatte der kleine später ein Playdate, ebenso wie R., die sogar auch noch von V. zu einer Freundin gefahren wurde. Somit hatte ich nur A. und seinen Freund hier, die aber auch genug Arbeit bereiten. Vorallem weil der Freund panische Angst vor Hunden hat. Das war vielleicht anstrengend! Ich hatte Zoe die ganze Zeit an der Leine, sodass sie gar nicht zu ihm kann, und trotzdem zuckte der bei jeder ihrer Bewegungen zusammen.. Man kann’s auch übertreiben! Somit war dieser Arbeitstag irgendwie zäh wie Kaugummi und zog sich endlos lang. Um 18 Uhr ließ ich mich dann einfach auf’s Bett fallen wie ein Kartoffelsack. Dass Kinder aber auch so anstrengend sein können!

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