Tag 3 und 4 unserer Tour stand unter keinem geringem Motto als: VEGAS BABY!
Doch bis dahin hatten wir erst mal einen weeeeiten Weg vor uns, der so ca. 10 Stunden gedauert hat.
Der erste Stop des Tages hieß: Death Valley! Der heißeste Fleck auf der Erde sagt Wikipedia, sehr trocken noch dazu, liegt ja immerhin auch mitten in der Wüste. Genauso sah es dort auch aus! Auf dem Weg dorthin kamen wir auch an Sand Dünen, die aussahen wie frisch aus der Sahara. Der Sand dort war SO weich.. Wie Samt hat sich das angefühlt. Und dann waren wir auch schon im richtigen Death Valley, wo uns gleich mal 2 Coyoten besuchen kamen, das war so unglaublich cool! Die kamen richtig nah an dn Van ran, wahrscheinlich hatten sie Hunger 😀 Wirklich toll die mal in echt zu sehen, auch wenn sie leicht abgemagert und zerrupft aussahen. Aber beim König der Löwen war’s ja auch nicht anders!
Danach führte uns der Weg zum Badwater Basin, dem tiefsten Punkt der USA! 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel.
Und danach… tja, danach ging’s nach LAS VEGAS! Diese Stadt ist der reinste WAHNSINN!
Das ist fast, als würde man in einen Freizeitpark fahren, überall sieht man Schlösser und Achterbahnen und farbige Bauten und generell soviel Abstraktes, man weiß gar nicht wo man zuerst hinschauen soll.
Viel Zeit hatten wir aber erstmal nicht, es ging direkt zum Hotel, was nur eine Seitenstraße vom Vegas Strip entfernt war. Den Tag über hatten wir nicht viel gegessen, also mussten wir auch gleich ein bisschen einkaufen gehen.. Außerdem wollten die anderen Alkohol für den Abend haben und da ich die einzige über 21 hier bin, musste ich als Einkäufer herhalten 😀 Aber ich bin ja nicht so!
Am Abend kam dann die große Sause – mit einem riesen Partybus/Limo ging’s ab durch Sin City und zu ein paar der Sehenswürdigkeiten, nachdem wir eine Stunde vorher bei unserem Tourguide Jake im Zimmer vorgeglüht haben (Ich mit Anti-Alkoholischem natürlich als „Erwachsene“.. haha!). Das war vielleicht ein Spaß, ich sag’s euch. Mit offenen Scheiben sind wir durch die Stadt gedüst, damit auch jeder Passant unsere Musik und Party mithören konnte, das war wie im Film 😀 Die haben sogar alle Fotos von uns gemacht, haha! Mega cool. Gestoppt haben wir zuerst am berühmten Vegas Zeichen, dann gings zum größten Screen der Welt (Fremont Street) und schließlich zu der berühmten Wedding Chapel, in der zB Britney Spears geheiratet hat. Zum Schluss wollten wir uns die Fontänenshow am Bellagio anschauen, die wurde aber leider kurz nach dem Start wegen zu starkem Wind abgebrochen.
Aus der Limo mussten wir um 11 Uhr raus, also blieb uns noch einiges an Zeit! Die Erkundungstour führte uns ins Caesars Palace, wo wir recht schnell eine Tanzfläche ausgemacht haben & dort ca. die nächsten 2 Stunden verbracht haben. Das war echt witzig, unser Tourguide hatte auch seinen Spaß 😀 Um 1 war ich aber verdammt müde, also ging’s zurück ins Hotel zum Duschen 6 Schlafen. Wahnsinns Nacht, ich sag’s euch. Wann fährt man schonmal mit einer Partylimo durch Vegas, um danach im Caesars Palace tanzen zu gehen, wo die Hangover Typen sonst die Matratzen vom Dach hängen lassen 😀

Am nächsten Tag, Dienstag, sollten die anderen eigentlich morgens Fallschirmspringen gehen, aber leider war der Wind immer noch zu stark, sodass sie nicht springen konnten. Daher waren wir ab 9 Uhr unterwegs um uns alles anzugucken. Wahnsinn. Einfach Wahnsinn, ich kann’s gar nicht oft genug sagen. An diesem einen Tag waren wir sozusagen in Vegas selbst, in New York, Venedig, Paris und in einem Circus. Sowas geht nur in Vegas. Danach taten aber auch ordentlich meine Füße weh, Blase inklusive. Autsch.
Am Nachmittag haben wir uns mit Jake getroffen (wir hatten den ganzen Tag zur freien Verfügung), um im Circus Circus Hotel mit der größten Indoor Achterbahn zu fahren, die im Endeffekt aber nicht unbedingt super spannend war. Die $10 dafür (nur eine Fahrt!) taten also ein bisschen weh im Nachhinein. Aber was soll’s. Zum Abendessen gab’s dafür bei Panda Express einen riesen Teller mit Chinesischem Essen für gerade mal $9. Passt! Danach sind wir nur noch ein bisschen draußen rumgelaufen, zB um dann noch die Show am Bellagio zu sehen, was dieses Mal auch geklappt hat. Ansonsten sind wir relativ „früh“ für unsere Verhältnisse ins Bett gegangen, so ca. gegen 11. So langsam lässt die Energie nach, die Nacht davor hat uns ganz schön zugesetzt, vorallem nach den 10 Stunden, die wir vorher am Tag unterwegs gewesen waren. Trotzdem war es eine wirklich tolle Erfahrung. Supidupi 😀

Fotos gibt’s bald, das Wlan hier ist leider zu langsam.

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