DREIHUNDERTFÜNFUNDSECHZIG.
Ein Jahr später stand ich also wieder am Flughafen, dieses Mal jedoch, um in Richtung Osten abzuheben. Ist doch unglaublich, wie schnell die Zeit im Nachhinein vergangen war!
Meine Koffer hatte ich noch bis in die Nacht hinein gepackt, sodass ich am Montag nicht mehr soviel machen musste. Von Walmart war eine riesengroße schwarze Reisetasche bei mir eingezogen, die mich nur 15 Dollar gekostet hat. Aber Dank Rollen und riesengroßem Stauraum war sie perfekt für den Heimflug. Da ich mir die Servicecard von Airberlin gekauft hatte, musste ich mir um das Gewicht der Koffer nicht wirklich Gedanken machen, eher fiel es mir schwer, auch wirklich alles in sie hinein zu bekommen. Hat aber im Endeffekt doch geklappt.
Am Morgen hatte ich mich schon von V. und den Kids verabschieden müssen. Erstere musste zur Arbeit und die beiden kleinen natürlich zur Schule. Der Abschied verlief, wie erwartet, relativ schnell. Eine Umarmung von V. und ebenso von den Kids. S. hat mir aber später erzählt, dass die Kids im Auto geweint haben 😦 Da sackte mir das Herz doch irgendwie in die Hose, immerhin war mir der Abschied selbst auch nicht leicht gefallen.
Am Nachmittag fuhr mich S. dann zum Flughafen. Da er nicht lange parken konnte, musste ich mich dann auch von ihm schnell verabschieden. Im Auto hat er mir vorher noch erzählt, dass ich meinen Job sehr gut gemacht hab und sie mich alle vermissen werden. Auch V. mochte mich laut ihm, nur kann sie es ja nicht so zeigen & ihn fährt sie ja auch andauernd an, genauso hat er das gesagt 😉 Das alles machte mir den Abschied dann natürlich nicht leichter!
Aber so richtig realisieren kann man das zu dem Zeitpunkt eh nicht. Dass plötzlich wieder alles anders ist und man diese Heimat auf Zeit verlassen muss. Als ich im Flugzeug später die Lichter von NYC sehen konnte liefen mir auch ein paar Tränen runter, das ist einfach alles nicht so leicht, wie man denkt!
Der Flug an sich war ganz ok. Ich hatte nur leider kaum Platz… Also falls ihr 1.80m groß seid, lasst lieber die Finger von der Air Berlin Holzklasse.. Dementsprechend gab’s für mich die zweite schlaflose Nacht in einem Flieger an diesem Wochenende. Zum Glück gab’s wenigstens ein paar Filme, so kann man sich die Zeit ja auch vertreiben. Außerdem verging die Zeit ganz gut, sodass ich recht schnell wieder Berliner Boden unter meinen Füßen hatte. Durch die Passkontrolle kam ich überraschenderweise auch innerhalb von Minuten und dann stand nur noch der Gang durch den Zoll an, vor dem ich, vorallem nach dem iPad Kauf, echt ein bisschen bammel hatte 😀 Aber die haben sich gar keinen rausgezogen und eher Löcher in die Luft gestarrt 😀 Tja, und dann saß ich auch schon wieder im Auto meiner Eltern, auf dem Weg nach Hause.
Dort wurde ich erstmal von Hund begrüßt, was mich schon wieder hat heulen lassen 😀

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