Vor 132 Tagen hab ich den New Yorker Großstadtdschungel wieder gegen Dorfidylle, Wald und Wiesen eingetauscht. Irgendwie indiskutabel, würde der ein oder andere (mich eingeschlossen) sagen und schnell wieder in den Big Apple verschwinden. Schön wär’s!

Doch ich sehe vielleicht ENDLICH ein Licht am Ende des Kuhkaff-Tunnels, gestern brachte mir die Post nämlich eine Zusage von einer Leipziger Fachhochschule! Witzig ist, dass diese Fakultät bis zu diesem Punkt noch eher in die Kategorie „Plan Z“ fiel, heute aber eine ernst zu nehmende Konkurrenz für meinen bisherigen „Plan A“, Mittweida, darstellt. 

Beworben hab ich mich insgesamt an 11 Unis und FHs, verteilt in ganz Deutschland, für die Fächer Medienwissenschaft, Medienmanagement und BWL. Wobei letzteres eigentlich auch nie so ein richtiger Plan, sondern eher die Alternative in der Hinterhand war. 

Für das Fach „Buchhandel/Verlagswissenschaften“ an der HTWK Leipzig kam dann gestern eine Zusage, und das ziemlich überraschend. Der NC in diesem Jahr lag bei 1.6, wo ich mit meinem 2.7er Abi ja ziemlich aus dem Rahmen falle – ein Hoch auf Ausbildung und Wartesemester! Für irgendwas mussten die 2.5 Jahre in der Magdeburger Verlagseinöde ja gut gewesen sein. Der nächste Verlag wird definitiv hipper, moderner und weniger gestresst. 

Nach viel Informationssammelei rückt Leipzig damit nun immer mehr in meinen Fokus, die Stadt an sich ist ja eh ein riesen Pluspunkt. Dank der Berufsschulzeit dort kenne ich mich einigermaßen aus, wäre also nicht zu sehr verloren in der möglichen neuen Heimat. 

Nun bleibt nur noch die Antwort aus Mittweida abzuwarten, die wohl erst Mitte August eintrudelt. Nehmen die mich auch an, dann wird’s wirklich schwierig mit der Entscheidung. Vor Allem weil die FH in der Kleinstadt irgendwo im Nirgendwo das Studium (Medienmanagement) grad neu umgestellt hat und das alles ebenfalls ziemlich verlockend klingt. Aber leider muss ich mir eben auch um die Möglichkeiten der Nebenjobs und Praktika Gedanken machen – wieder ein Pluspunkt für Leipzig. Dass die ein oder andere Lieblingsband sicher auch mal wieder den Anker in der Stadt auswirft, muss ich leider außen vor lassen, wenn’s um eine Entscheidung geht. Aber im Hinterkopf ist der Gedanke trotzdem, ihr kennt mich. Also falls JT demnächst mal dort (LPZ) Halt machen sollen, dann steht die Entscheidung felsenfest 😀  … Kleiner Scherz.

Bis dahin widme ich mich weiter meinem weiterhin eher weniger geliebten Nebenjob an der Supermarkt Kasse und regelmäßigem Drehen auf der Sonnenliege am Pool. Außerdem geht’s bald mal wieder nach Berlin, zusammen mit meiner herzallerliebsten Claudia. Endlich wieder NYC-Girls-Talk mit Starbucks Bechern in der Hand (wir sind solche Hipstermädchen). 

Es läuft also soweit, und so langsam auch in die richtige Richtung. Ich freu mich echt auf’s Studieren! 

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